Anja Hildebrandt

Tiere als Glücksbringer: Gewinnen dank tierischer Unterstützung? 

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Foto:Christopher Carson

Foto:Christopher Carson

In der Vergangenheit war der Aberglaube weit verbreitet. Bestimmte Dinge galt es zu meiden, während andere angeblich Glück bringen sollten. Auch in der heutigen modernen Zeit glauben noch immer viele Menschen an bestimmte Objekte, Rituale oder Lebewesen, die das Leben allgemein oder bestimmte Ereignisse positiv beeinflussen sollen. Bereits seit vielen Jahrtausenden gelten insbesondere Tiere als Glücksbringer: Jeder kennt das Glückschwein oder die Hasenpfote, auf die gerne zurückgegriffen wird, wenn eine besonders große Portion Glück benötigt wird. Aber handelt es sich dabei wirklich nur um Aberglauben, oder lässt sich das Glück mithilfe eines tierischen Glücksbringers wirklich beeinflussen?
 
Elefanten, Schweine und Co.: tierische Glücksbringer rund um den Globus
 
Besonders zum Jahreswechsel werden sie in rauen Mengen verschenkt: Kleine Glücksschweinchen sollen das neue Jahr positiv beginnen lassen – was vielleicht ein wenig merkwürdig erscheint, wenn man bedenkt, dass Schweine auch als schmutzig gelten und wir zudem auch „dummes Schwein“ als Beleidigung nehmen. Dass die im Übrigen alles andere als dummen Borstentiere Glück bringen sollen, geht bereits auf die nordischen Mythologien zurück. Dort symbolisierten Wildschweine Fruchtbarkeit, Mut und Kraft: Wer sie verehrte, hoffte auf zahlreichen Nachwuchs und Reichtum. Bis zum Mittelalter galten Schweine in Deutschland als Synonym für Wohlstand: Nicht umsonst gibt es bis heute das Sparschwein, in dem Geld gesammelt wird.
Wenn es um Fruchtbarkeit geht, ist kaum ein Tier so sprichwörtlich bekannt dafür, wie der Hase. Die Langohren vermehren sich fleißig und werden daher weltweit als tierische Glücksbringer verehrt. In China, Afrika, Europa und Amerika gibt es teils ganz ähnliche Traditionen, die mit Hasen und Kaninchen zu tun haben. So wurden Kindern in mehreren Ländern Nordeuropas weiße Kaninchen geschenkt, denn man glaubte, dass diese ein erfolgreiches und glückliches Leben bescheren werden. Und auch das Herumtragen einer Hasenpfote am Schlüsselbund ist international verbreitet. Ob diese etwa makabere Trophäe wirklich Glück bringt, ist allerdings unklar – und ob das Spielen am White-Rabbit-Slot die Fruchtbarkeit verbessert, ebenso.
 
Katzen bringen Glück – nicht nur im Film
 
Katzen sind ganz besondere Tiere. Das wussten schon die Ägypter, bei denen die Samtpfoten als Götter verehrt wurden. In Japan werden weiße Katzenfiguren (genannt Maneki-neko) als Glücksbringer verschenkt. Und Filmfans wissen sicherlich, dass auch in Filmen zahlreiche Katzen zu sehen sind, die eine ähnliche Funktion aufweisen: Es ist kein Zufall, dass gleich mehrere James-Bond-Schurken einen Stubentiger auf dem Schoß hielten, um ihr Schicksal positiv zu beeinflussen. Und auch CasinoJEFE verwendet einen maskierten Cartoon-Kater, der Glück bringen soll und zu spannenden Casino Spielen einlädt.
Diesen Aberglauben machen sich auch viele Casino-Besucher zueigen und schwören darauf, dass es ihnen Glück bringt, wenn sie beim Spielen am Roulettetisch oder beim Black Jack eine Katze auf dem Schoß halten. Es gibt Fälle von Casinofreunden, die berichten, dass die bloße Anwesenheit der Samtpfote dafür gesorgt hat, dass sie hohe Gewinne erzielen konnten. Immerhin hat die Katze gerade in Deutschland nicht nur einen guten Ruf: Schwarze Katzen galten im Mittelalter als Gefährten von Hexen und stehen auch heute noch in Verdacht, eher Pech als Glück zu bringen.
 
Tiere als Glücksbringer: bloßer Aberglaube oder Garant für Gewinne?
 
Ob Tiere wirklich Glück bringen oder ob es sich bei dieser Annahme um bloßen Aberglauben handelt, kann weder eindeutig bestätigt, noch widerlegt werden. Es gibt keinerlei Beweise dafür, dass die Anwesenheit einer Katze oder das Vorhandensein einer Hasenpfote in der Hosentasche im Casino für hohe Gewinne sorgt – für das Gegenteil aber auch nicht. Da ja bekanntlich der Glaube Berge versetzen kann, ist es zumindest denkbar, dass tierische Glücksbringer den Ausgang eines Spiels positiv beeinflussen können. Schaden kann es in jedem Fall nicht, ein Objekt oder auch ein Tier dabeizuhaben, von dem man glaubt, dass es Glück bringt.


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