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Optimal, nicht nur ok - Das Bewerbungsschreiben sorgfältig erarbeiten

Gewisse Fehler kehren in Bewerbungen immer wieder. Unsere Profis listen hier die häufigsten auf und geben Tipps, wie man es besser macht. Wichtig ist auf jeden Fall, dass sich jeder genügend Zeit für seine Bewerbung nimmt, denn „Schnellschüsse“ werden ebenso schnell von der Gegenseite erkannt.

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Damit die Bewerbung zum gewünschten Beruf führt, sollte bereits das Schreiben einwandrei sein.  Foto: Fotolia/Karin+Uwe Annas

Damit die Bewerbung zum gewünschten Beruf führt, sollte bereits das Schreiben einwandrei sein. Foto: Fotolia/Karin+Uwe Annas

Foto: Fotolia/Karin+Uwe Annas

Fehler vermeiden
Personalchefs klagen häufig über Bewerbungen, in denen sich Rechtschreib- und Grammatikfehler „tummeln“. Deshalb vor dem Verschicken, Eltern oder auch Lehrer bitten, die Bewerbung darauf hin durchzuforsten. Denn „Null Fehler“ bedeuten einen großen Pluspunkt.
Sinnleere Formulierungen: Stilblüten wie z.B. „mentale sowie reale Beweglichkeit“ oder Schmeichelfloskeln wie „in Ihrer einzigartigen Firma“ besser weglassen. Sie wirken aufgesetzt und leicht komisch. Persönliche Formulierungen sind immer besser.
 
Nicht unpersönlich
Die Bewerbung sollte unbedingt die Individualität des Bewerbers deutlich machen. Statt perfekter Inszenierung besser ehrlich auf Stärken und ggf. Schwächen hinweisen. Originalität ist besser als ein starres Regelwerk. Ein Personalchef, der täglich viele Bewerbungen auf den Tisch bekommt, schätzt viel eher Schreiben, bei dem persönliche Ambitionen spürbar werden.
 
Gießkannenprinzip
Es ist zwar wichtig, die Werbetrommel für sich zu rühren, doch dabei nicht nach dem Gießkannenprinzip vorgehen und einfach mit Hilfe der gelben Seiten flächendeckend alle Firmen anschreiben. Große Firmen schreiben ihre Stelle heute zumeist nicht mehr öffentlich aus. Hier schafft ein kurzes Telefonat vorab Klarheit, ob eine Chance besteht.
 
Nichts verschweigen
Wer in manchem Fach nur mit schlechten Noten aufwarten kann, sollte diese dennoch nicht verschweigen. Besser eine Fünf im Zeugnis zugeben, aber dafür darauf verweisen, dass man sich zum Beispiel schon lange ehrenamtlich engagiert. Das zeugt von Ehrlichkeit, sozialer Kompetenz und Durchhaltevermögen.
Letzteres gilt auch, wenn vielleicht die ersten Absagen ins Haus flattern. Hier darf keine Mutlosigkeit aufkommen. Denn nur wer an sich selbst und seine Ziele glaubt, dafür auch intensiv kämpft, bekommt seine Chance.


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