Janine Girth

Heimvorteil Lebensqualität - Osterholzer Stadtwerke zogen Bilanz

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Christian Meyer-Hammerström (li., Geschäftsführer), Prof. Dr. Tim Jesgarzewski (Aufsichtsratsvorsitzender) zeigten sich zufrieden mit den Ergebnissen.  Foto: aklü

Christian Meyer-Hammerström (li., Geschäftsführer), Prof. Dr. Tim Jesgarzewski (Aufsichtsratsvorsitzender) zeigten sich zufrieden mit den Ergebnissen. Foto: aklü

Osterholz-Scharmbeck. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Osterholzer Stadtwerke, Prof. Dr. Tim Jesgarzewski, fand in seiner Begrüßung zum Bilanz-Pressegespräch lobende Worte „Die Osterholzer Stadtwerke sind das Versorgungsunternehmen im Landkreis Osterholz und Partner der Region und der Menschen vor Ort.“ Christian Meyer-Hammerström, Geschäftsführer der Stadtwerke, berichtete anschließend über das abgelaufene Geschäftsjahr 2018 und gab einen Ausblick auf das laufende Jahr und die zukünftige Ausrichtung.
Wichtig war ihm erst einmal der Dank an alle 139 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke, sie hätten im letzten Jahr „richtig Gas gegeben“ und sehr viel gearbeitet. Die nüchternen Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 belegen, dass die Osterholzer Stadtwerke erfolgreich wirtschaften und auf einer stabilen Basis stehen.
Stabile Bilanz
Die Bilanzsumme blieb mit 87 Millionen Euro nahezu stabil zum Vorjahr. Auch Umsatz (58,4 Millionen Euro) und Jahresüberschuss nach Steuern mit 6,5 Millionen Euro liegen auf Vorjahresniveau und das trotz verschärfter Rahmenbedingungen. Meyer-Hammerström sprach von einem soliden operativen Ergebnis. Von dem Jahresüberschuss werden 1,2 Millionen Euro zur Stärkung des Eigenkapitals und für Zukunftsinvestitionen verwendet. Der restliche Anteil wird an die kommunalen Gesellschafter verteilt: 2.473 TsdEuro an die Bäderbetriebe GmbH in Osterholz-Scharmbeck, 719 TsdEuro an die Wirtschaftsbetriebe der Gemeinde Ritterhude GmbH, 699 TsdEuro an die Wirtschaftsbetriebe Lilienthal GmbH und 1.342 TsdEuro an swb Vertrieb Bremen GmbH.
Beeindruckend sind die getätigten Investitionen in 2018: 6,9 Millionen Euro! Das ist eine Steigerung um knapp 20 Prozent zum Vorjahr und bedeutet neben der Bereitstellung der entsprechenden Mittel auch viel Arbeit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke, aber auch vieler regionale Dienstleister, um die entsprechenden Projekte zu stemmen. Investitionen gab es nicht nur in der Strom- und Wasserversorgung, auch Entwässerung, Erdgas und Wärme waren wichtige Bausteine. Nicht zuletzt wurden rund 1,1 Millionen Euro in das neue Standbein „Dienstleistungen“ der Stadtwerke investiert. Die „Rund-um-sorglos-Pakete“ für neue Heizungen und Photovoltaikanlagen sind seit Jahren bei den Kunden stark gefragt. Neu hinzu kommen Komplett-Lösungen für Stromspeicher, Alarmanlagen und Treppenlifte.
Ausgezeichnet familienfreundliches Unternehmen
Der Geschäftsführer betonte mehrfach das herausragende Engagement der 139 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Osterholz, inklusive der 13 Auszubildenden im kaufmännischen und gewerblichen Bereich. Beim „Day of Caring“ (ein Tag des betrieblichen Engagements) haben erstmals 20 Mitarbeiter vier verschiedene Einrichtungen bei handwerklichen Projekten unterstützt. Als erstes Unternehmen im Landkreis wurden die Osterholzer Stadtwerke 2018 als „familienfreundlich“ ausgezeichnet und erst vor wenigen Wochen wurde ein Familienzimmer eingerichtet, um auch mal ein Kind mit ins Büro nehmen zu können, etwa wenn Tageseltern krank oder Betreuungseinrichtungen geschlossen sind.
Das Fazit von Meyer-Hammerström fiel positiv aus: Die Osterholzer Stadtwerke sind gut aufgestellt und man geht engagiert in die Zukunft. Der bisherige Verlauf des Geschäftsjahres 2019 lässt vermuten, dass sich der erfolgreiche Trend der beiden letzten Jahre bestätigen wird. Man werde sich weiter vom reinen Versorger zu einem Dienstleistungsunternehmen entwickeln und auch die fortschreitende Digitalisierung wird vor den Stadtwerken nicht haltmachen.


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