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Ferienspaßaktion Spannendes Abenteuer im Jagdrevier

Garlstedt (eb). Ein toller Tag im Garlstedter Forst war das Motto der diesjährigen Ferienspaßaktion des Hegering 4 der Jägerschaft Osterholz mit dem Ziel, den Kindern die heimische Tier- und Pflanzenwelt näher zu bringen und zu vermitteln, wie man sich in Wald und Flur verhalten sollte.
 

Bilder

Elf Kinder trafen sich am Nachmittag des 10. Juli am Stadion beim Klosterhof in Osterholz-Scharmbeck, bei bedecktem, aber dennoch trockenem Wetter, um das Abenteuer im Jagdrevier zu erleben. Nachdem alle vollzählig versammelt waren, fuhren die Kinder erwartungsvoll mit den Jägern gemeinsam in den Garlstedter Forst.
Dort angekommen begrüßte Hegeringleiter Rainer Statz die energiegeladene Gruppe und gab eine kurze Einführung, bevor es in den Wald ging. Nach einem kleinen Fußmarsch an Station eins angekommen, stellte Kreisjägermeister Heiko Ehing den interessierten Kindern die im Wald lebenden Tierarten anhand von Präperaten und Schautafeln vor. Seine Fragen konnten die Kinder mit einem tollen Vorwissen beantworten. Nachdem er den Kindern noch verschiedene Spuren, Losungen und Tierlaute vorführte und erklärte, warum es für die Jäger wichtig ist diese zu erkennen ging es auch schon weiter zu Station zwei.
Dort angekommen begrüßte Petra Esser die Gruppe und gab zahlreiche Informationen über den Fuchs und den Dachs, bevor es ins Unterholz zu einer ca. 60 Jahre alten, riesigen Dachsburg ging. Staunend standen die Kinder vor den zahlreichen Ein- und Ausgängen und suchten nach befahrenen Röhren.
Zurück aus dem Unterholz ging es auch umgehend weiter zu Station drei, wo Ralf Jonas verschiedene Trophäen vom Reh-, Dam-, Schwarz- und Rotwild zeigte. Die Kinder staunten dabei fasziniert, als Ralf Jonas ihnen erklärte, dass die Geweihe und Gehörne von Reh-, Dam- und Rotwild jedes Jahr auf‘s Neue von Null auf geschoben werden.
Auf dem Weg zu Station vier konnten die Kinder noch einen Blick auf einen jungen Baum mit Fegeschäden werfen und Hegeringleiter Rainer Statz erklärte ihnen, wie das Rehwild diese Schäden beim Markieren des Reviers verursacht.
An Station vier wartete bereits Anja Ambrosi mit ihren zwei Jagdhunden auf die Gruppe und erklärte, was Jagdhunde alles können müssen und wie langwierig die Ausbildung ist. Besonders Anja’s kleiner drei Monate alter Welpe zog die Kinder magisch an. Trotzdem konnten sie sich losreißen und verfolgten gespannt die Such- und Apportierarbeit von Anja’s zweiter Hündin.
Bianca Wendelken-Osterloh erklärte den Kindern zum Abschluss an Station fünf noch allerhand Interessantes zum einheimischen Flugwild. Auch hier konnten die Kinder auf die Fragen mit einem großartigen Vorwissen antworten.
Die Waldexkursion endete an der Jagdhütte, wo Wolfgang Gerke bereits fleißig die Würstchen auf dem Grill betreute. Inzwischen hatten sich auch schon andere Jäger aus den umliegenden Revieren verammelt, die mit den Kindern später am Abend noch auf den Ansitz gehen sollten.
Die Jagdhornbläser der Jägerschaft eröffneten das Abschlussgrillen mit dem Signal „Zum Essen“. Nach einer ordentlichen Stärkung erklärten die Jagdhornbläser den Kindern noch die verschiedenen Jagdhörner und vermittelten mit diversen Jagdhornsignalen den Ablauf einer Jagd.
Abschließend teilte Hegeringleiter Rainer Statz die Kindern den anwesenden Jägern zu, mit denen sie gemeinsam auf den Ansitz gingen um Wild zu erblicken. Müde und erschöpft fuhren die Jäger die Kinder nach dem Ansitz nach Hause, wo sie ihren Eltern von den zahlreichen Erlebnissen des Tages berichten konnten.


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