Mareike Kerouche

„peace train“ - Roadtrip nach Frankreich Internationales Jugendprojekt der Gedenkstätte Lager Sandbostel und der FuB

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Mit dem Projekt „peace train“ begeben sich die Jugendlichen auf einen Roadtrip nach Frankreich und erleben dabei viele Begegnungen, Leute und Events. Foto: eb

Mit dem Projekt „peace train“ begeben sich die Jugendlichen auf einen Roadtrip nach Frankreich und erleben dabei viele Begegnungen, Leute und Events. Foto: eb

„peace train“ – Roadtrip nach Frankreich (Normandie)
Internationales Jugend-Projekt der Gedenkstätte Lager Sandbostel und der Freizeit- und Begegnungsstätte Oese.
„peace train“ ist der Projektname des Roadtrips für Jugendliche und junge Erwachsene von 16 – 24 Jahren vom 04. – 18. Juli 2019 in der Normandie in Frankreich. Der Name „peace train“ ist jedoch nur im übertragenen Sinne gemeint. „Wir sind unterwegs mit drei Kleinbussen“, erklärt Michael Freitag-Parey, Friedenspädagoge im Kirchenkreis Bremervörde-Zeven und an der Gedenkstätte Lager Sandbostel. Es ist die dritte Auflage des Projekts, dass im Sommer 2015 erstmalig stattgefunden hat. Es ist ein Angebot für junge Leute aus Deutschland und anderen europäischen Ländern gleichermaßen.
Der „peace train“ wird sich von Sandbostel und Oese aus in Richtung Frankreich in Bewegung setzen. Bevor man aber die französische Küste erreichen wird, ist zunächst noch ein Stopp im quirligen Amsterdam fest eingeplant. Von dort aus geht es dann direkt weiter in die Normandie. Immer am Meer entlang.
„Abseits vom Alltag bietet der „peace train“ vierzehn Tage lang alles andere als den ganz
normalen Trott. Keine Schubladen. Neuland! Unterwegs mit drei Kleinbussen. Frei.
Heute hier. Übermorgen da. Und mittendrin Zeit für so Vieles: Gute Begegnungen,
klasse Typen, gemeinsam in Aktion, tolle Events, urige Orte, frische und freche Impulse“,
so der Klappentext des Flyers.
„Vieles entscheiden wir gemeinsam vor Ort“, sagt Michael Freitag-Parey und fügt
hinzu: „Die Normandie bietet unfassbar schöne Landschaften, raue Steilküsten,
abgelegene und weite Sandstrände. Schwimmen, Surfen, Kayak, Sonnenbad. Dazu
Fischerorte, Leuchttürme, den warmen Golfstrom und urige Städte mit Flair im Inland. Und dann wäre da noch Paris. Die Metropole ist fest als Halt für zwei Tage eingeplant.“
Dort und an allen anderen Orten stehen neben den verschiedenen Freizeitmöglichkeiten auch unterschiedliche Begegnungen, Fragestellungen, Aufgaben und Impulse zum Thema „#gemeinsam“ auf dem Programm. Wie geht #gemeinsam? In einem Europa, das immer weiter politisch nach rechts kippt, steht vieles in Frage. Also, was tun? Wie geht #gemeinsam? Was ist unsere Aufgabe, um gegenzusteuern? „Abseits vom Alltagsgetöse wollen wir gemeinsam mit anderen Antworten suchen. Orte wie die Landungsstrände der Normandie oder Dunkerque, Compiègne oder aber Versailles stellen uns die Frage nach unserer Verantwortung für eine gelingende Gemeinschaft und Völkerverständigung in Europa und aber auch im Kleinen“, ist Freitag-Parey überzeugt.
Wer Interesse an dem Projekt „peace train“ hat, findet einen Flyer dazu auf der Website der Freizeit- und Begegnungsstätte Oese: www.fub-oese.de oder der Website der Gedenkstätte Lager Sandbostel: www.stiftung-lager-sandbostel.de
Weitere Informationen: Michael Freitag-Parey, Tel.: 04764-2254810 oder Email:m.freitag-parey@stiftung-lager-sandbostel.de



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