Ingrid Mahnken

Heimischer Badespaß - Hitzegrade bescheren Waldbad volles Haus

Gnarrenburg. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Hoch „Yvonne“ sorgt zurzeit mit Temperaturen, die bis an die 40 Grad Grenze reichen, für südländisches Feeling im hohen Norden. In den Freibädern herrscht Hochbetrieb. Auch im Gnarrenburger Waldbad tobt das Leben. Denn was gibt es Erfrischenderes als den Sprung ins kühle Nass an heißen Tagen.

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Der vierjährige Anton genießt mit seinen Eltern Dennis und Katharina im Gnarrenburger Waldbad Badespaß in Vollendung. Foto: im

Der vierjährige Anton genießt mit seinen Eltern Dennis und Katharina im Gnarrenburger Waldbad Badespaß in Vollendung. Foto: im

Die Lufttemperatur beträgt an diesem Tag bereits um 10 Uhr 28 Grad, Tendenz steigend. Auch die Wassertemperatur lässt den letzten Frostködel mit 25 Grad wohlig aufseufzen. Große und kleine Wasserratten tummeln sich mit Wonne in dem erfrischenden Nass. Mittendrin eine junge Familie aus Gnarrenburg. Während Mama Katharina mit ihrem vierjährigen Sohnemann Anton auf einem riesigen Wasserungeheuer durch das Nichtschwimmerbecken paddelt, sorgt Papa Dennis Wasser spritzend für zusätzliche Abkühlung. Die beiden jungen Eltern aus Gnarrenburg haben schon als Kinder im Waldbad schwimmen gelernt und kommen immer wieder gerne hierher. Ihr Tenor: „Man hat hier einfach alles, was das Herz begehrt.“ Gleich vis-à-vis legen Hannah, genüsslich ein Eis schleckend, und ihre Mama Melanie aus Kuhstedt auf den Sonnenliegen eine Verschnaufpause ein. Zwar haben sie einen eigenen Pool im Garten, dennoch zieht es sie regelmäßig ins Waldbad. Hier hat man eindeutig mehr Platz und trifft darüber hinaus auch noch Freunde zum Tauchen, Springen, Rutschen und Spaß haben. Die siebenjährige Josefine, mit Schnorchel und Taucherbrille bestens ausgerüstet, stürzt sich von der Wasserrutsche in die Fluten. Derweil versuchen die sechsjährige Melina und ihre Freundin Kim, mit einem Sprung vom Einmeterbrett durch bunte Reifen zu tauchen. Strategische Tipps bekommen sie vom Bademeister geliefert, der von seinem Aussichtsturm oder bei einem Rundgang alles fest im Auge hat. Der neunjährige Oliver aus Brillit versucht sich dagegen an einem coolen Kopfsprung ins Wasser. Nach einigen Bauchklatschern und diversen Ratschlägen seitens seiner Kumpels hat er den Bogen raus.
Auch für das ältere Semester bleibt ausreichend Platz, um genüsslich seine Runden zu drehen. Ein Ehepaar aus Wolfsburg, das bereits seit sechs Jahren in den Sommermonaten auf dem benachbarten Campingplatz ihre Zelte aufgeschlagen hat, gehört zu den täglichen Besuchern. „Hier hält man sich fit, trifft Bekannte und kann nebenbei auch noch einen kleinen Plausch über den letzten Urlaub halten. Was will man mehr.“


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