Ingrid Mahnken

Ein feuchtfröhliches Erlebnis - Torftag im Kollbecksmoor

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Karlshöfenermoor. Das Wetter zeigte sich auf dem 19. Torftag im Kollbecksmoor von seiner schaurig schönen Seite. Doch der wolkenverhangene Himmel und Temperaturen um die 15 Grad konnten die zahlreichen Sonntagsausflügler nicht abschrecken.
Im Erlebnisgasthof zur Kreuzkuhle herrschten statt auf der Sommerterrasse eben im Clubzimmer und auf dem angrenzenden Festsaal Hochbetrieb. Auch an der Grillstation in dem benachbarten „Kuhstall“ tobte sprichwörtlich das Leben. „Die Hütte ist voll, wir haben mehr Besucher als im letzten Jahr“, freute sich Grillexpertin Krista Riemstädt.
Mittendrin der Wallhöfener Horst Heesemann und seine Partnerin. Sie besuchten zum ersten Mal den Torftag und kamen voll auf ihre Kosten. Zunächst futterten sie sich an der Grillstation durch das vielfältige Angebot. So bestens gestärkt legten sie zu der volkstümlichen Musik von DJ Sir Andy auf dem Festsaal eine kesse Sohle aufs Parkett. Am Nachmittag wurde dann das Kuchenbuffet geplündert. Bereits um 15.30 Uhr war der Butterkuchen ausverkauft. „Die Bude ist voll, was will man mehr“, strahlte Kreuzkuhlenwirt Heino Lütjen. Auch er hatte am Zapfhahn alle Hände voll zu tun.
Vis-à-vis hatte der Verein Findorffs Erben auf dem Moorhafengelände zu einem Bauernmarkt eingeladen. Am Fruchtgenussstand verkosteten Tjorven und sein kleiner Bruder Jonte die köstlichen Fruchtaufstriche. Direkt nebenan warteten Zucchinipflanzen, Funkien und Frühkartoffeln aus dem Moor auf dankbare Abnehmer.
Eine Töpferin aus Grasberg stellte einen Auszug ihrer ausgefallenen Töpferarbeiten aus. Ein kleines Sortiment an Fleisch- und Wurstspezialitäten präsentierte „De Husschlachter ut‘n Moor“.
Zur Mittagszeit servierten die Mitglieder des Vereins Findorffs Erben hausgemachte Erbsensuppe. Auch Bratwurst vom Rost, Pommes und zum Nachtisch selbst gemachtes Eis vom Wilstedter Eiskontor war allemal eine Sünde wert.
Zur guten Stimmung trug die Musik der vereinseigenen Band „Moorheuler“ bei, die mit plattdeutscher Folklore und Seemannsliedern zu begeistern wusste.
Die Moorkapitäne, die zu Torfkahnfahrten ins tiefste Kollbecksmoor einluden, hatten ebenfalls gut zu tun. „Auch wenn uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, sind wir mit dem Verlauf des Tages zufrieden“, so das Resümee von Richard Henning, Vorsitzender des Vereins Findorffs Erben.


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